Kleines Küchenkräuter ABC

Unsere gängisten Küchenkräuter im Überlick

Zur Dekoration, als Gewürz oder einfach nur aufs Butterbrot – Küchenkräuter sind vielseitig einsetzbar. Sie liefern Vitamine und Mineralstoffe und verringern durch ihre natürliche Würzkraft den Salzverbrauch. Sie sind in Töpfen, als Bund, getrocknet oder gefroren erhältlich. Mit wenig Aufwand können Sie Küchenkräuter im Haus, auf dem Balkon oder im Garten selbst ziehen und ernten.

Die beliebtesten KüchenkräuterF.Wöhrlin: Basilikum

Basilikum

Aromatisch duftend, frisch würziger Geschmack – Basilikum macht 50 % der gekauften Kräuter in Töpfen aus und ist aus deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken. Er eignet sich zur Verfeinerung von Kräutersoßen, Salaten, zu Tomate mit Mozzarella (Caprese), aber auch zu Fleisch- und Fischgerichten.
Basilikum wirkt appetitanregend, ist verdauungsfördernd, wassertreibend und krampflösend.

F. Wöhrlin: Petersilie

Petersilie

Fein gehackt oder in kleinen Röschen über ein frisch zubereitetes Gericht gestreut – Petersilie ist das beliebteste Küchenkraut und findet vielseitig Verwendung. Sie verleiht zahlreichen Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichten, sowie Eierspeisen, Suppen, Soßen, Salaten und Kartoffeln eine feine Note.
Petersilie ist appetitanregend, verdauungsfördernd, harntreibend und blutreinigend.

SchnittlauchF. Wöhrlin:  Schnittlauch

Würziger und mild lauchiger Geschmack – Schnittlauch bringt eine feine Schärfe in Ihr Essen. Schnittlauch passt vor allem zu Gerichten, die auch einen Zwiebelgeschmack vertragen. So wird er häufig zu Salaten, Soßen, Fleisch- und Kartoffelgerichten, zum selbstgemachten Kräuterquark gegeben oder einfach nur aufs Butterbrot gestreut.
Wie nahezu alle Küchenkräuter wirkt Schnittlauch appetitanregend und fördert die Verdauung.

DillF.Wöhrlin: Dill

Dieses Kraut ist unverzichtbar für den feinen Geschmack im Gurkensalat. Mit seinen zarten, krautigen Spitzen ist es der perfekte Begleiter von Salaten, Suppen und Fischgerichten und lässt sich mit Quark und Rohkost kombinieren.
Dill wirkt nervenberuhigend, appetitanregend, krampflösend und stärkt den Magen. Auch bei Schlafstörungen und Blähungen ist Dill hilfreich.

RosmarinF. Wörhlin: Rosmarin

Intensiv aromatisch mit leicht bitterem Geschmack – die Triebspitzen, sowie einzelne Blätter geben besonders Fleisch- und Grillgerichten, aber auch Kartoffel- und Gemüsegerichten eine besondere Note. Aus Rosmarin lassen sich auch Tees, Schnäpse und Kräuterweine herstellen.
Das Kraut hilft bei Magen-, Darm- und Galleproblemen. Rosmarin regt den Appetit an und wirkt einem niedrigen Blutdruck entgegen.

ThymianF.Wöhrlin: Thymian

Mild bis würziger Geschmack für das gewisse Extra – die jungen Thymiantriebe aus dem Kräutertopf schmecken vor allem in selbst gemachtem Kräuterquark. Auch zu Fleisch- und Gemüsegerichten, kombiniert mit Pilzen oder in Soßen lässt sich das Kraut einsetzen.
Thymian unterstützt Magen und Darm bei der Verdauung von fetter Nahrung. Ein frisch aufgebrühter Thymiantee wirkt schleimlösend bei Husten und Bronchitis.

GartenkresseF.Wöhrlin:  Gartenkresse

Leicht scharfer Geschmack, ähnlich dem von Senf oder Rettich – die Gartenkresse verleiht Salaten, belegten Broten, aber auch Quark und Rohkost eine angenehme Würze. Sie lässt sich mit Fleischgerichten, Kartoffeln oder Eiern kombinieren.
Gartenkresse ist blutreinigend, appetitanregend, verdauungsfördernd und harntreibend.

Tipps zum Umgang mit frischen Kräutern
  • Waschen Sie die Kräuter gründlich, allerdings nicht unter fließendem Wasser und tupfen Sie sie vorsichtig ab. So bleibt der Geschmack optimal erhalten.
  • Schneiden Sie die Kräuter von Hand und nicht mit Küchenmaschinen klein, um Aromaverluste zu vermeiden. Schnittlauch bleibt aromatischer, wenn er mit einer Schere klein geschnitten wird.
  • Kochen Sie die Küchenkräuter nicht mit, sondern geben Sie sie erst kurz vor dem Servieren zu. So duften die Speisen intensiver. Ausnahmen sind Rosmarin oder Thymian, diese können durchaus mit in den Ofen.
Kräuter selbst anbauenF.Wöhrlin: Kräuterspirale

Täglich frische Kräuter aus dem Garten, vom Balkon oder der Fensterbank nach Bedarf ernten und über das Essen streuen – für den eigenen kleinen Kräutergarten benötigt man lediglich ein paar kleine Tipps und Tricks:

  • Verwenden Sie reichlich tonhaltige Erde und halten Sie diese leicht feucht.
  • Petersilie, Dill und Kerbel sind ideal für den Anbau auf der inneren Fensterbank. Sie können in Töpfen oder auch in Schalen herangezogen werden und wachsen ganzjährig, wenn auch von Oktober bis März eher spärlich.
  • Die wohl unkomplizierteste Kräutersorte ist die Gartenkresse. Ständig feuchtgehalten, in einer flachen Schale ausgestreut, sprießen die Samen nach nur wenigen Tagen. Sie können ganzjährig ausgesät und geerntet werden.
  • Pflanzen Sie Kräuter mit ähnlichem Wasserbedarf direkt nebeneinander. Viel Wasser benötigen Schnittlauch, Estragon und Zitronenmelisse; weniger Wasser brauchen dagegen Rosmarin, Thymian, Salbei und Oregano.
  • Kaufen Sie Jungpflanzen und mischen Sie zum Einpflanzen Gartenerde mit etwas Sand.
  • Geben Sie den Kräutern ausreichend Platz zum Wachsen.
  • Ideal für die meisten Kräutersorten sind warme, sonnige, aber windgeschützte Plätze. Im Garten beispielsweise in der Nähe einer wärmespendenden Hauswand.

Die Anleitung zum Bau einer Kräuterspirale finden Sie hier.

Die Quelle dieses Artikels ist hier zu finden. Hier noch 3 weitere Tipps zum Thema Gewürzkräuter in der Küche.

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