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Kommt er oder kommt er nicht……

das ist hier die Frage. Es sieht ja tatsächlich so aus, alsob der Winter hier im Osten Österreichs vorbei ist, bevor er jemals begonnen hat.

Aber, es kann sich alles noch ändern. Ich für meinen Teil hab beschlossen zu glauben, dass da nix mehr kommt, weil ich auch den Winter nicht soooo besonders mag. Und draußen geht es ja schon los
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Für alle Unentschlossenen gibt es im März ein sehr interessantes Seminar, am Donnerstag den 27.3. von 18:00 bis 21:00 zum Thema „Sagenhafte Kräuter“ im Vereinslokal der Grünen, Brünnerstrasse 26-32, in 1210 Wien. Vortragender: Dr. Franz Stürmer.

Pflanzen spielen in Sagen, Märchen und Mythen oft eine wichtige Rolle. Oftmals bleibt ja ungeklärt, warum es sich gerade um diese und nicht eine andere Pflanze handelt. (z.B. Warum setzt Aschenputtel einen Haselzweig auf das Grab seiner Mutter und nicht, sagen wir mal Apfel oder Kirsche – sieht ja eigentlich hübscher aus). In diesem Vortrag wird nicht nur diese Frage beantwortet!

Anmeldung bei: Franz Stürmer, 0664 64 73 550, franz.stuermer@gmail.com

Kosten: 32,– Euro, in dieser Gebühr ist ein reichhaltiges Skriptum inkludiert.

Achja und die Lösung des Baumrätsels lautet: es handelt sich um einen Gingkobaum (Ginkgo biloba). Er ist der einzige seiner Art, der gehört nämlich zu den Ginkgoales, einer ansonsten ausgestorbenen Gruppe von Samenpflanzen. Daher wird er auch als Lebendes Fossil bezeichnet.

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Sommer ist’s

Heiß, heiß, heiß
wer sehnt sich da nicht nach einer fruchtigen Erfrischung. Zitronenlimonade – zum Beispiel – selbst gemacht natürlich. Aber das mit den Zitronen ist so eine Sache. Die wenigsten von uns verfügen über eine ausreichend große Orangerie um sich mit Zitronen aus eigenem Anbau versorgen zu können, und naja so richtig heimisch sind Zitrusgewächse bei uns ja nicht. Da muss es doch eine Alternative geben……..
Tut es auch: z. B. die Zitronenverbene (Aloysia triphylla oder Aloysia citrodora). Nun gut, so wirklich heimisch ist die Zitronenverbene auch nicht, läßt sich aber sehr gut als Kübelpflanze ziehen und durch Stecklinge leicht vermehren. Die Überwinterung ist ebenfalls unproblematisch: entweder im Wohnzimmer, dann aber regelmäßig giessen und regelmäßig auf Schädlinge untersuchen, oder ab in den Keller und dann nur sehr sparsam giessen (1x im Monat sollte reichen). Falls sie dann irgendwann alle Blätter abwirft – keine Sorge, das ist normal. Im Frühjahr treibt sie dann wieder frisch aus.

Oder die Zitronenmelisse (Melissa officinalis), einmal im Garten angepflanzt samt sie leicht wieder aus und ist auch vollkommen winterhart (sie kann, wenn der Standort passt, bis zu 25 Jahre alt werden), ein Klassiker für kluge Gärtner :-)- aber Vorsicht, wenn man sie nicht im Zaum hält, kann sie sich zu einer echten Plage entwickeln.

Oder Zitronenbasilikum anbauen (Ocimum citriodorum oder Ocimum americanum), ist zwar auch nicht winterhart, aber man muss sich nicht um das Überwintern kümmern, einfach Ende April – Anfang Mai wieder frisch ansäen. Bereichert jede Spaghettisauce oder jedes Fischgericht. Achtung: frisch verwenden, Basilikum, egal welche Art, immer erst kurz vor dem Anrichten zum Essen geben, es verliert seinen Geschmack, wenn es zu heiss oder zu lange mitgekocht/gebraten wird.

Oder Zitronenduftgeranien: damit kann man wunderbare Tees (egal ob heiss oder kalt) zubereiten, oder die Blätter können auch in diversen Süßspeisen verwendet werden. z.B. im Bodenbelag bei Obstkuchen mitbacken. Schmeckt herrlich! Leider verlieren die Blätter der Duftgeranien, wenn sie getrocknet werden ihr Aroma, nicht aber ihren Duft. Daher sind sie sehr gut für Potpourris oder Kräuterkissen geeignet.

Oder Zitronenthymian (Thymus × citriodorus): ist nicht so winterfest wie der „normale“ Thymian, aber bis jetzt hat er noch jeden Winter überlebt. Schmeckt auch hervorragend im Kräutersalz.

Oder, was vielleicht weniger bekannt ist, es gibt Sorten von Tagetes (z.B.Tagetes tenuifolia ‚Lemon Gem‘) über ein wunderbares Mandarinen, Orangen- oder Zitronenaroma verfügen. Allerdings sie Tagetes in unseren Breiten auch nicht winterhart.

Die Zitronenagastache (Agastache mexicana ‚Toronjil Morado‘) ist in unseren Breiten durchaus winterhart und ausserdem eine bildhübsche Pflanze, die auch gerne von Bienen besucht wird.

Also, ich glaub, das Zitronenbäumchen hat, ob dieser Alternativen an Reiz verloren 🙂

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