Schlagwort-Archive: Wolkersdorfer Kräuterrunde

Ja, ja, ja,…….

sie sind da:
Karotte keimt
Allerdings war der Mann in der Zwischenzeit etwas ungeduldig, und hat noch 2x nachgesät. Ich denke, ich mach mich mal auf die Suche nach Karottenrezepten 🙂

Sonst hab ich noch 2 Termine im April für die werte Leserschaft:
24.4. Treffen der Kräuterinteressierten zum Plaudern, Informationsaustausch und Netzwerken im Lokal „Hawidere“, Ullmannstrasse 31, 1150 Wien, ab 19:00 Uhr.

30.4. Mittlerweile schon eine Tradition: Walpurgisfest bei Irmi Opitz, Katharinenweg 8, 2130 Mistelbach, ab 14:00 Uhr, mit Pflanzenverkauf, Gartenführung, Verkauf von diversen Kräuterprodukten. (Geheimtipp: Irmis Kräuternackenrolle, hmmmmmmmm………, da schläft es sich doppelt so gut und entspannt)

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Sommer ist’s

Heiß, heiß, heiß
wer sehnt sich da nicht nach einer fruchtigen Erfrischung. Zitronenlimonade – zum Beispiel – selbst gemacht natürlich. Aber das mit den Zitronen ist so eine Sache. Die wenigsten von uns verfügen über eine ausreichend große Orangerie um sich mit Zitronen aus eigenem Anbau versorgen zu können, und naja so richtig heimisch sind Zitrusgewächse bei uns ja nicht. Da muss es doch eine Alternative geben……..
Tut es auch: z. B. die Zitronenverbene (Aloysia triphylla oder Aloysia citrodora). Nun gut, so wirklich heimisch ist die Zitronenverbene auch nicht, läßt sich aber sehr gut als Kübelpflanze ziehen und durch Stecklinge leicht vermehren. Die Überwinterung ist ebenfalls unproblematisch: entweder im Wohnzimmer, dann aber regelmäßig giessen und regelmäßig auf Schädlinge untersuchen, oder ab in den Keller und dann nur sehr sparsam giessen (1x im Monat sollte reichen). Falls sie dann irgendwann alle Blätter abwirft – keine Sorge, das ist normal. Im Frühjahr treibt sie dann wieder frisch aus.

Oder die Zitronenmelisse (Melissa officinalis), einmal im Garten angepflanzt samt sie leicht wieder aus und ist auch vollkommen winterhart (sie kann, wenn der Standort passt, bis zu 25 Jahre alt werden), ein Klassiker für kluge Gärtner :-)- aber Vorsicht, wenn man sie nicht im Zaum hält, kann sie sich zu einer echten Plage entwickeln.

Oder Zitronenbasilikum anbauen (Ocimum citriodorum oder Ocimum americanum), ist zwar auch nicht winterhart, aber man muss sich nicht um das Überwintern kümmern, einfach Ende April – Anfang Mai wieder frisch ansäen. Bereichert jede Spaghettisauce oder jedes Fischgericht. Achtung: frisch verwenden, Basilikum, egal welche Art, immer erst kurz vor dem Anrichten zum Essen geben, es verliert seinen Geschmack, wenn es zu heiss oder zu lange mitgekocht/gebraten wird.

Oder Zitronenduftgeranien: damit kann man wunderbare Tees (egal ob heiss oder kalt) zubereiten, oder die Blätter können auch in diversen Süßspeisen verwendet werden. z.B. im Bodenbelag bei Obstkuchen mitbacken. Schmeckt herrlich! Leider verlieren die Blätter der Duftgeranien, wenn sie getrocknet werden ihr Aroma, nicht aber ihren Duft. Daher sind sie sehr gut für Potpourris oder Kräuterkissen geeignet.

Oder Zitronenthymian (Thymus × citriodorus): ist nicht so winterfest wie der „normale“ Thymian, aber bis jetzt hat er noch jeden Winter überlebt. Schmeckt auch hervorragend im Kräutersalz.

Oder, was vielleicht weniger bekannt ist, es gibt Sorten von Tagetes (z.B.Tagetes tenuifolia ‚Lemon Gem‘) über ein wunderbares Mandarinen, Orangen- oder Zitronenaroma verfügen. Allerdings sie Tagetes in unseren Breiten auch nicht winterhart.

Die Zitronenagastache (Agastache mexicana ‚Toronjil Morado‘) ist in unseren Breiten durchaus winterhart und ausserdem eine bildhübsche Pflanze, die auch gerne von Bienen besucht wird.

Also, ich glaub, das Zitronenbäumchen hat, ob dieser Alternativen an Reiz verloren 🙂

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Wann wird’s mal wieder richtig Sommer,…..

hat schon Rudi Carell in den 70er Jahren gesungen. Scheint ja heuer wieder aktuell zu sein. Der Ist-Zustand ist bescheiden und Besserung ist keine in Sicht, wobei wir im Osten nicht so schlimm dran sind, wie der Westen Österreichs. Die Meterologen warten jetzt mal auf den Siebenschläfertag am 27. Juni. Der Siebenschläfertag ist ein alter Lostag, der ursprünglich auf den 7. Juli fiel, durch die diversen Kalenderreformen aber heute eben auf den 27. Juni fällt. Tatsache ist, dass die um diese Zeit vorherrschende Wetterlage ziemlich stabil ist und meist für die nächsten sieben Woche anhält. Also, Daumen drücken, dass es nicht regnet.

Eine kleine Auswahl an Bauernregeln:

Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.
Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.
Der Siebenschläferregen, der bringt dem Lande keinen Segen.
Scheint am Siebenschläfer Sonne, gibt es sieben Wochen Wonne.

Meine liebste Bauernregel lautet allerdings:
Kräht der Hahn am Mist, ändert sich’s Wetter oder es bleibt wie’s ist.

Hat eine 100% Trefferquote 🙂

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