Schlagwort-Archive: Wolle

Nein, meine Suppe ess ich nicht………..

So, das Neue Jahr beginnt ja mit viel Sonnenschein und eher unwinterlichen Temperaturen, daher entfällt der Winterschlaf und es gibt jetzt schon eine Vorschau auf 2015. Es sind drei Färbekurse im Landhaus Kraus, in Kronberg geplant. Termin 1 – Frühlingsfärbekurs Sa, 25.4 und So 26.4. jeweils von 9:30 bis 17:00. Der Schwerpunkt dieses Kurses liegt auf dem Färben mit Baumrinden, wie z.B. Apfel, Zwetschke und Birke. Das Färben mit fermentierten Rinden hat vorallem in Nordeuropa eine lange Tradition. Wir werden aber auch mit selbst gesammelten Pflanzen färben, um die Farbpalette etwas zu erweitern. Gefärbt werden Wolle und Wollgemische und zu Vergleichszwecken werden Baumwollstoffe mitgefärbt. Kosten für beide Tage, inkl. Material: 95,– Euro. Mindesteilnehmerzahl: 3, Maximalteilnehmerzahl: 6. Anmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn per email an: pryce.ruth@gmail.com

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Im Bild: Färbung mit fermentierter Apfelrinde und links mit roten Zwiebelschalen

Aber jetzt zum Titel dieses Beitrags:

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Aus diesem leckeren Granatapfel, Zwiebel, Eukalyptus, Eichenblatt, T-Shirtsüppchen wurde dann:

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Diesem Thema werden wir uns von 4.-7. Juni 2015 beim Workshop: „Experimentelles Färben und kreative Textilgestaltung widmen. Ebenfalls am Programm: Eine Einführung in die verschiedenen Shiboritechniken.

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Es werden diesmal zwei unterschiedliche Indigoküpen angesetzt, und mit ein bisschen Glück färben wir auch mit frischen Waidblättern.  Gedacht ist das Ganze als 2×2 Tagekurs, d.h. man kann auch nur Tag eins und zwei (Hauptthema: Bündelfärbung, sh. T-Shirts) bzw. Tag 3 und vier (Hauptthema: Shirbori und Indigofärbungen) buchen. Kosten für jeweils zwei Tage: 95,– (Materialkosten sind inkludiert) Anmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn per email an: pryce.ruth@gmail.com Mindestteilnehmerzahl: 3, Maximalteilnehmerzahl: 6

Als besonderes Schmankerl wird auch eine Einführung in die Herstellung von Zwirnknöpfen angeboten und man kann bei der Herstellung einer Klöppelspitze zusehen.

So, last but not least der dritte Workshop ist für den 8. und 9.8.2015 ebenfalls im Landhaus Kraus, in Kronberg geplant, wo es übrigens auch Übernachtungsmöglichenkeiten gibt. Das Thema des Augustkurses wird das Färben von Grün und Blau sein, ich bin aber für alle Vorschläge offen. Anmeldung wieder bis eine Woche vor Kursbeginn per email an: pryce.ruth@gmail.com. Kosten: 95,– (Materialkosten sind inkludiert). Mindestteilnehmerzahl: 3, Maximalteilnehmerzahl: 6

 

 

 

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Ja, ja, ja,…….

sie sind da:
Karotte keimt
Allerdings war der Mann in der Zwischenzeit etwas ungeduldig, und hat noch 2x nachgesät. Ich denke, ich mach mich mal auf die Suche nach Karottenrezepten 🙂

Sonst hab ich noch 2 Termine im April für die werte Leserschaft:
24.4. Treffen der Kräuterinteressierten zum Plaudern, Informationsaustausch und Netzwerken im Lokal „Hawidere“, Ullmannstrasse 31, 1150 Wien, ab 19:00 Uhr.

30.4. Mittlerweile schon eine Tradition: Walpurgisfest bei Irmi Opitz, Katharinenweg 8, 2130 Mistelbach, ab 14:00 Uhr, mit Pflanzenverkauf, Gartenführung, Verkauf von diversen Kräuterprodukten. (Geheimtipp: Irmis Kräuternackenrolle, hmmmmmmmm………, da schläft es sich doppelt so gut und entspannt)

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Wilde Kräuter – bunte Fäden

Weil doch gestern Kaiserwetter war, durften die Färbetöpfe ihr Winterquartier verlassen. Heraus kam folgendes:
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Färbungen mit Schalen von roten Zwiebeln
und, weil ja nicht immer alles so klappt wie man sich es vorstellt, Färbungen mit fermentierter Apfelbaumrinde – sehr spannend
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Mit im Bild auch der 3. Zug der Färbung mit roten Zwiebelschalen.
Wer jetzt Lust bekommen hat, das mal selbst auszuprobieren –
Auch dieses Jahr finden im Landhaus Kronberg wieder Workshops zum Thema Färben mit Pflanzen, statt. Wir werden dieses Jahr auch Stoffproben färben.
Wilde Kräuter – bunte Fäden
ein 2 tägiger Färbeworkshop mit Ruth Pryce
Wir färben quer durch’s Gartenbeet mit Pflanzen, die wir teilweise selbst sammeln werden, und erforschen wie sich die verschiedenen Entwicklersubstanzen auf die Farben auswirken.
26. – 27.4.2013 von 9:30 bis 17:00
Ort: Landhaus Kraus/Kronberg
Max. Teilnehmerzahl: 6, Mindestteilnehmerzahl: 3
Kosten: 90,–
Materialpreis für 200 g Wolle im Beitrag enthalten. (Reicht für 3 Paar Socken oder 4 Paar fingerlose Handschuhe, oder einen laaaangen Schal, oder….)
Anmeldungen und nähere Informationen unter: pryce.ruth@gmail.com

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Kommt er oder kommt er nicht……

das ist hier die Frage. Es sieht ja tatsächlich so aus, alsob der Winter hier im Osten Österreichs vorbei ist, bevor er jemals begonnen hat.

Aber, es kann sich alles noch ändern. Ich für meinen Teil hab beschlossen zu glauben, dass da nix mehr kommt, weil ich auch den Winter nicht soooo besonders mag. Und draußen geht es ja schon los
012

Für alle Unentschlossenen gibt es im März ein sehr interessantes Seminar, am Donnerstag den 27.3. von 18:00 bis 21:00 zum Thema „Sagenhafte Kräuter“ im Vereinslokal der Grünen, Brünnerstrasse 26-32, in 1210 Wien. Vortragender: Dr. Franz Stürmer.

Pflanzen spielen in Sagen, Märchen und Mythen oft eine wichtige Rolle. Oftmals bleibt ja ungeklärt, warum es sich gerade um diese und nicht eine andere Pflanze handelt. (z.B. Warum setzt Aschenputtel einen Haselzweig auf das Grab seiner Mutter und nicht, sagen wir mal Apfel oder Kirsche – sieht ja eigentlich hübscher aus). In diesem Vortrag wird nicht nur diese Frage beantwortet!

Anmeldung bei: Franz Stürmer, 0664 64 73 550, franz.stuermer@gmail.com

Kosten: 32,– Euro, in dieser Gebühr ist ein reichhaltiges Skriptum inkludiert.

Achja und die Lösung des Baumrätsels lautet: es handelt sich um einen Gingkobaum (Ginkgo biloba). Er ist der einzige seiner Art, der gehört nämlich zu den Ginkgoales, einer ansonsten ausgestorbenen Gruppe von Samenpflanzen. Daher wird er auch als Lebendes Fossil bezeichnet.

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Sommer ist’s

Heiß, heiß, heiß
wer sehnt sich da nicht nach einer fruchtigen Erfrischung. Zitronenlimonade – zum Beispiel – selbst gemacht natürlich. Aber das mit den Zitronen ist so eine Sache. Die wenigsten von uns verfügen über eine ausreichend große Orangerie um sich mit Zitronen aus eigenem Anbau versorgen zu können, und naja so richtig heimisch sind Zitrusgewächse bei uns ja nicht. Da muss es doch eine Alternative geben……..
Tut es auch: z. B. die Zitronenverbene (Aloysia triphylla oder Aloysia citrodora). Nun gut, so wirklich heimisch ist die Zitronenverbene auch nicht, läßt sich aber sehr gut als Kübelpflanze ziehen und durch Stecklinge leicht vermehren. Die Überwinterung ist ebenfalls unproblematisch: entweder im Wohnzimmer, dann aber regelmäßig giessen und regelmäßig auf Schädlinge untersuchen, oder ab in den Keller und dann nur sehr sparsam giessen (1x im Monat sollte reichen). Falls sie dann irgendwann alle Blätter abwirft – keine Sorge, das ist normal. Im Frühjahr treibt sie dann wieder frisch aus.

Oder die Zitronenmelisse (Melissa officinalis), einmal im Garten angepflanzt samt sie leicht wieder aus und ist auch vollkommen winterhart (sie kann, wenn der Standort passt, bis zu 25 Jahre alt werden), ein Klassiker für kluge Gärtner :-)- aber Vorsicht, wenn man sie nicht im Zaum hält, kann sie sich zu einer echten Plage entwickeln.

Oder Zitronenbasilikum anbauen (Ocimum citriodorum oder Ocimum americanum), ist zwar auch nicht winterhart, aber man muss sich nicht um das Überwintern kümmern, einfach Ende April – Anfang Mai wieder frisch ansäen. Bereichert jede Spaghettisauce oder jedes Fischgericht. Achtung: frisch verwenden, Basilikum, egal welche Art, immer erst kurz vor dem Anrichten zum Essen geben, es verliert seinen Geschmack, wenn es zu heiss oder zu lange mitgekocht/gebraten wird.

Oder Zitronenduftgeranien: damit kann man wunderbare Tees (egal ob heiss oder kalt) zubereiten, oder die Blätter können auch in diversen Süßspeisen verwendet werden. z.B. im Bodenbelag bei Obstkuchen mitbacken. Schmeckt herrlich! Leider verlieren die Blätter der Duftgeranien, wenn sie getrocknet werden ihr Aroma, nicht aber ihren Duft. Daher sind sie sehr gut für Potpourris oder Kräuterkissen geeignet.

Oder Zitronenthymian (Thymus × citriodorus): ist nicht so winterfest wie der „normale“ Thymian, aber bis jetzt hat er noch jeden Winter überlebt. Schmeckt auch hervorragend im Kräutersalz.

Oder, was vielleicht weniger bekannt ist, es gibt Sorten von Tagetes (z.B.Tagetes tenuifolia ‚Lemon Gem‘) über ein wunderbares Mandarinen, Orangen- oder Zitronenaroma verfügen. Allerdings sie Tagetes in unseren Breiten auch nicht winterhart.

Die Zitronenagastache (Agastache mexicana ‚Toronjil Morado‘) ist in unseren Breiten durchaus winterhart und ausserdem eine bildhübsche Pflanze, die auch gerne von Bienen besucht wird.

Also, ich glaub, das Zitronenbäumchen hat, ob dieser Alternativen an Reiz verloren 🙂

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